Istria100 – der Bericht

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168 Kilometer und über 6.500 Höhenmeter, wie geil ist das denn?
www.istria100.com

Ich sitze jetzt 55 Stunden später am Laptop, mein kognitives System lässt mich schön langsam wieder klare Gedanken fassen und der Körper ist anhand der gemessenen, erhöhten Temperatur im aktiven Reparaturmodus.
Wie soll ich diese einundeinhalb Tage ungeschminkt und trotzdem positiv festhalten? Ich versuche es, vor allem, da die wichtigen Kleinigkeiten im Laufe der Zeit verloren gehen, und die sind der Geschmack in der Ultra-Soße.
Am Tag davor angereist, läuft alles geschmiert, die Startnummernausgabe ist schnell erledigt. 3 Teile der Pflichtausrüstung werden per Stichprobe kontrolliert, ich mustere bereits die sehr athletischen KonkurrentInnen, alles ist sehr cool. Wir lernen den Veranstalter von KAT100, Hochkönig-Man und Großglockner-Trail kennen. Zuerst muss ich diesen Bewerb überleben, versuche ich ihm zu erklären.
Die Nacht, meist vor Wettkämpfen dieser Art sehr unruhig, ist bestens, tiefer Schlaf und genauso, wie man sich das wünscht. Das letzte Bierchen, das ich mir gegönnt habe, als ich sah, dass andere Ultras sich auch goldgelb vorbereiten, war produktiv.

Eine kurzweilige Anreise zum Startpunkt in Labin, durch den Check-In für mein kleines, feines Support-Team im Hotel am Stadtberg Buzet unterbrochen, lässt mich schon Eindrücke über die kommende Wegstrecke gewinnen. Vor allem der höchste Punkt, der Gipfel vom Vojak, flößt mir Respekt ein. Das Wetter schaut unbeständig aus. Ich bin ruhig, entspannt gespannt, sage ich immer, wenn meine Begleiter fragen.
15:30, der letzte Koffeinschub, ist für den Start vor der Nacht nicht schlecht. Ab 16.00 steigt die Aufregung spürbar an, man merkt das Knistern bei den Athleten. Keiner denkt daran, dass jetzt 20 bis 40 Stunden an Belastung vor uns stehen, es überwiegt die Freude, das Adrenalin in Laufschritte umzuwandeln. Trommelwirbel, Einpeitscher, ich versuche ruhig zu bleiben, fast nicht möglich, der Körper zittert. Über 35 Stunden später sollte das wieder der Fall sein.

Ein letztes Bussi mit Tanja, High-Five mit Leon, Pistolenknall und der Wettbewerb hat mich Punkt 17.00 im Griff.

Klicke hier für meinen ganzen Bericht -> 100Miles_PeterEbster

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