La familia

15. Mai. 2020

La familia

Ein Kommentar zum heutigen Familientag

Die Familie in Zeiten des Corona-Chaos. Rückhalt oder Belastung?
Ich bin wie viele wissen glücklich verheiratet (mal mehr, mal weniger 🙂 ) und Vater von 3 jungen Erwachsenen, die nur ganz selten das Prädikat „Trio Infernale“ verdienen.
Daher sehe ich mit den Augen eines Familienprofis, dementsprechend subjektiv sind auch meine Bonmots.

Der Begriff Familie fasst ja viel weiter als vor 50 Jahren. Damals war die Definition einfach – Papa arbeitet und bringt sprichwörtlich die Kohle, Mama führt die Hauswirtschaft und bringt dem Papa die Pantoffeln zum Fernseher. Die Kinderschar, auf jeden Fall mehr als 2, macht ihre Ausbildung, um sich auf einen lebenslang definierten Job oder die Aufzucht der Zöglinge vorzubereiten.
Heute haben wir sehr selten die klassische Familie, wenn, dann mit weniger Kindern, viele Kinder haben dann die Patchworkfamilien mit einem bunten Mix und lebendiger Familienhistorie. Nicht zu vergessen die mittlerweile anerkannte gleichgeschlechtliche Familie in allen Facetten. Umgedrehte Rollenspiele mit Hausmännern oder Väterkarenz, Wochenendfamilien, Varianten, die noch vor einigen Jahrzehnten unvorstellbar waren.
Ja, und dann gibt es ja noch die Singles. Deren Familie ist noch zu definieren, Social Media, Freunde, Kollegen, One-Night-Stands,…

Der Radius der Familie ist natürlich noch erweiterbar, um Eltern, Großeltern, Geschwister, Cousins und Cousinen. Hinein in den Bereich, wo es oft mal heißt, „die Verwandtschaft kann man sich ja nicht aussuchen“. Aber der Kern definiert sich meines Erachtens um Eltern und Kinder, dort besteht naturgemäß auch die engste Beziehung.
Jeder, der das Glück hat, Kinder in die Welt gesetzt zu haben, weiß, dass sich schlagartig alles nur mehr um diese Spezies dreht. Alle anderen Beziehungen schwächen sich unmerklich etwas ab.
Umso mehr ist natürlich darauf zu achten, dass die Kids ihren Platz haben, aber auch für die Eltern Zeit außerhalb des jugendlichen Horizonts bleibt. Leicht gesagt, ich weiß.

Womit ich zu einem Punkt komme, der gerne Diskussionsstoff mit kinderlosen Paaren oder Singles bietet. Die Lebenszeit, die für die Familie investiert werden muss. Ein Killerargument der Solisten ist natürlich vom Beginn bis zur Volljährigkeit, die Jugend ist fast 2 Jahrzehnte ohne intensive Begleitung nicht entwicklungsfähig – anders als in der Tierwelt, wieso, ist gut nachzulesen in „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari. Kleidung, Kochen, Unterhaltung, lernen, Gesundheit und vieles mehr, die Stunden sollte man nicht addieren. Oder wenn, dann gehören die Glücksmomente in Guthaben umgewandelt. Ich persönlich glaube, dass die Bilanz zugunsten der Eltern ausgeht.

Nicht zu vergessen, dass in Krisen, und ich würde behaupten, in so einer stecken wir ja gerade bzw. haben wir die möglichen Auswirkungen noch nicht anzipiert, der Rückhalt in Familien sehr groß ist. Gerade bei den schwachen Teilen.
Die italienische Mafia spricht ja nicht umsonst von ihren Familien, die sind aber nicht alle verwandt. Es ist viel mehr eine Interessensgemeinschaft, die auf ihre Mitglieder achtet und intern so starke Bande entwickelt, die denen einer Familie gleichen. Der Vorteil der klassischen Form ist wohl, dass du dein Leben nicht verlierst, wenn du aussteigst. Eher das Geld.

Um noch mal auf Covid zurückzukommen, der Unterschied zwischen dem Krisenalltag urban oder am Lande ist sowieso enorm. Im urbanen Raum leben anteilig mehr Singles, und da kann ich mir nicht vorstellen, dass die letzten Wochen mit Ausgangsbeschränkung eine schöne Zeit waren. Gamen, Social Media, Neflix, irgendwann ist das alles genug und der Umgang mit Menschen fehlt. Im Familienkreis war für uns die Umstellung fast nicht spürbar. Eher im Gegenteil, die Jugend war auf Homeworking umgestellt und der Trubel zuhause dementsprechend mehr. Schön.

Obwohl ich die ganzen Prognosen nicht mehr hören kann, was sich durch die Pandemie gesellschaftlich alles ändern wird, bin ich doch gespannt, ob die Institution „Familie“ eine Aufwertung erfährt. Wir werden sehen.

Für mich war und ist es auf jeden Fall „ohne“ unvorstellbar, aber das ist eines jeden private Angelegenheit.

Ich freue mich zum heutigen Tag mit allen Familien, die wir hoffentlich auch als Arbeitgeber mittragen und unterstützen können!
Nicht umsonst definieren wir uns als die

„Ebster – Immobilienfamilie“

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