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Mensche(l)n bei Ebster

12. Okt. 2017

Mensche(l)n bei Ebster

Unser Methusalix – Hermann Kreuzer – 40 Jahre bei Ebster Bau

Der Mann hat Nerven – anders kann ich mir nicht erklären, wie man es so lange bei Ebster aushält…..
Scherz beiseite, die Anwort liegt in seinem Gemüt.
Wenn für einen der Spruch zutrifft – „In der Ruhe liegt die Kraft“, dann für unseren Hermann.
Und diese Ausgeglichenheit steckt seine Mannen an, alle 3 sind keine lauten Menschen.
Was auffällt, ist die von jedem unabhängig getroffene Aussage: „Wir sind ein gutes Dreier-Team!!“

Im Detail…
der jüngste im Team ist Iljir Bacaliu. Er hat sich vom Hilfsarbeiter zum Maschinisten und angelernten Facharbeiter entwickelt.
2010 ist er eingetreten, nachdem er vom Installateurberuf wegwollte. Der in Bischofshofen wohnhafte Mitarbeiter hat mit seiner Gattin 2 Kinder, ursprünglich ist er Kosovare.
Seine Ergänzung, als er die Heimat verlassen hat, war es noch Teil der Bundesrepublik Jugoslawien.
Er liebt an seinem Beruf den Kontakt mit verschiedensten Leuten und wie viele andere den „Outdoor“ Charakter mit viel frischer Luft.
Fußball und Rad fahren gehören bei ihm zum Freizeitprogramm. Gut so, das ist der beste Weg, um den von ihm geäußerten Zukunftswunsch zu erfüllen.
Einfach – gesund bleiben! Weise.

Ramiz Mahmutovic – der Maurer!
Ja, der Ramiz ist auch schon fast Inventar. 1 Jahr nach meinem Eintritt, 1996, ist er eingestiegen.
Vorher hat der gelernte Maurer (Ausbildung in Slowenien absolviert) in Deutschland gearbeitet.
Auch ein Bischofshofener mit großer Familie, verheiratet mit 2 Töchtern und 1 Sohn. Er ist aber gebürtiger Bosnier.
Das er seinen Beruf liebt, hat er ganz ausdrücklich betont.
Der Sportinteressierte (Fußball, Schwimmen) hat ähnliche Ziele wie Iljir:
…das seine Familie gesund bleibt
…in dieser Partie zu bleiben – da müssen wir den Hermann fragen, ob er noch um 20 Jahre verlängert, fit wäre er ja
…normal zu leben wie alle anderen

Ja, und den Hermann haben wir natürlich nicht vergessen.
Wie gesagt, 1977 ist er von uns „gekauft“ worden. Wieso?
Weil wir ihn mit dem Kauf der Fa. Simanke übernommen haben.
Gelernt hat er den Maurerberuf bereits vorher beim Heinrich Bau in Lend.
Man erkennt den Großarler sofort an seinen charakteristischen schneeweißen Haaren – hat nichts damit zu tun, dass er sein Leben lang mit Gipsputz zu tun hatte.
Der Innenausbau ist auch seine Lieblingsarbeit, er ist in diesem Bereich sicher einer der erfahrensten Leute im Land Salzburg.
Scheinbar hat er schon noch genug Zeit, um seinem Hobby, dem Berg gehen, zu frönen. Ob mit oder ohne seine Frau und die 2 Kinder, hat er uns nicht gesagt.

Persönlich darf ich mich für die jahrzehntelange perfekte Arbeit bedanken. Vorbildhaft deine Geduld und die Ruhe, mit der du an die verschiedensten Probleme herangehst.
Hermann, vergelt´s Gott!