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Eini ins Leben!

12. Dez. 2018

Eini ins Leben!

ein Gastbeitrag von unseren Technikdamen Magda Übertsberger & Magda Schroffner

Matura geschafft – unser erster Arbeitsweg führt uns nach Henndorf ins Chefbüro der Firma Ebster.

Wir setzten uns gleich am Anfang klare Ziele und Vorstellungen – die Vorurteile der Frauen in dieser Männerdomäne gehören aus dem Weg geräumt. Dafür ließen wir Schminke, Stöckelschuhe und die roten Fingernägel gleich zuhause und nahmen Schmäh und Selbstbewusstsein mit ins Büro.

Beim Einschulen in unseren Arbeitsbereich nahmen sich unsere Kollegen sehr viel Zeit für uns und stehen uns auch immer noch bei jeder Frage zur Verfügung. Unser Arbeitsalltag bringt stressige als auch aufgelockerte und lustige Momente mit sich. Auch die Zusammenarbeit mit den Männern auf der Baustelle fällt uns nicht allzu schwer, da wir besonders von ihnen viel über den alltäglichen Bauablauf lernen können.

Durch die Abwechslung zwischen den Baustellenbesuchen und die detaillierte Massenberechnung im Büro sehen wir wo und wie die Materialien verwendet werden.
Früher motivierten uns unsere guten Schulnoten, heute das Lob und das Vertrauen der erfahrenen Bauleiter bei eigenen kleinen und größeren Projekten.
So haben wir in den letzten Jahren die Schulbank gegen den Bürotisch ersetzt und sind weiterhin motiviert unser theoretisches Wissen aus der Schule durch täglich neue Erfahrungen in die Praxis umzusetzen.

PS. „der Ebster hat immer das letzte Wort…“
Im Zeitalter von Gendering und MeToo war es ein großer Wunsch, dass die jungen Einsteigerinnen ihre Sicht des Alltags darstellen, mitten in der Männerdomäne BAU.
Ein gutes Elternhaus mit bodenständiger Erziehung, verbunden mit einem Unternehmen, wo der „Respekt“ ein Grundwert ist, gibt hier ein Umfeld, in dem ich mir keine Sorgen um die blitzgescheiten Mädels mache – das mit den guten Schulnoten war nämlich kein Schmäh.