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„Mensche(l)n“ bei Ebster

Vielen Mitarbeitern wird aufgefallen sein, dass die Teamrubrik der neuen Homepage nur die Angestellten umfasst.
Die Partiefotos wären in der speziellen Bildbearbeitung zu aufwendig gewesen.

Jetzt war das aber ein Punkt, der allen (auch externen Besuchern) immer gut gefallen hat.
Mir auch, aber bis wir die aktuellen Fotos beisammen hatten, war es Mai, die zwar niedrige, aber doch vorhandene Fluktuation tat ihr restliches. Somit waren die Fotos im Herbst teils schon wieder nicht mehr up-to-date.

Dazu hab ich mir im neuen Aufbau etwas überlegt – was wäre, wenn wir monatlich abwechselnd unsere Mannschaften vorstellen, vielleicht sogar ein bisschen detaillierter als vorher.
Gesagt, getan – hier gibt es ab sofort die Ergebnisse.
Sogar ich, der ich mittlerweile einer der längstDIENENDEN Ebsterianer bin, konnte einiges Neues erfahren. Die Interviews wurden von Irene geführt, den Damen wird mehr gesagt als dem Cheffe….

Als erstes holen wir die vor den Vorhang, die tagtäglich darauf schauen, dass die Logistik im Betrieb optimal funktioniert.
Ob das jetzt Chauffeure, Elektriker, Mechaniker oder Bauhoflogistiker sind, alle sorgen dafür, dass der Blutkreislauf und die Nervenbahnen der Ebstergruppe gesund bleiben.

Und jetzt im Detail…..

Toni Dröscher ist bereits 1988 zu uns gestoßen. Grund war seine Schwester Cilli, die bei uns auch viele Jahre dabei war. Was ich noch nicht gewusst habe, er hat gleich wie sie auch Bäcker gelernt – OTon Toni „viele Möglichkeiten gab es in Stadl/Mur nicht“.
Sein Traum ging in Erfüllung, als er den Job als LKW-Fahrer bekam – ohne Vorstellungsgespräch und 3 Wochen, bevor er Hans Ebster überhaupt kennenlernte.
Der Vater von 2 Burschen ist ein geerdeter Mensch, Berge, Jagern, die Almhütte und das Biotop zuhause sind seine Energiespender.
Im Fitnessprogramm des Betriebes ist er einer der Teilnehmer und kämpft sich unter anderem gemeinsam mit dem Charly Trinker durch die Übungen.
Eine Aussage gefällt mir besonders – „eigentlich hab ich alles, bin glücklich.“. Wer das sagen kann, hat es geschafft!

Aber jeder hat auch seine Laster – beim Toni ist es die Recheis-Sucht. Seit 20 Jahren täglich seine Recheisnudeln, sonst geht ja überhaupt nichts…..
Die Fa. Recheis hat nicht umsonst zu seinem 50er ein Dankeschreiben samt Ehrennadel verfasst.

Alois Huber, 30 Jahre bei Ebster! Der gebürtige Predlitzer (jetzt Tamsweger), Vater von einem Mädel und einem Burschen, ist als gelernter Elektriker bei uns eingestellt worden. In die Spezialität des Kranmonteurs ist er hineingefallen (sprichwörtlich ins kalte Wasser), es war aber seine Berufung. Können tut er ja sowieso alles. Beim jährlichen Besuch von Volksschulklassen beeindruckt er immer mit seinen großen Händen, mit dem Strong Man Franz Müllner (auch ein Lungauer) könnte er ohne Probleme Hand drücken.

Ob Beruf oder Hobby Bienen, an der frischen Luft zu sein, ist für ihn wichtig. 19 Bienenvölker betreut er gemeinsam mit seinem Sohn, von Hobby kann man da schon nicht mehr sprechen, eher, wie er selber sagt, vom „Bienenfieber“ – beim Interview hat er in Sekunden den Meterstab zur Wabe umgeformt.
Interessant, er träumt noch von einer Reise nach Mexico, um die Kultur der Mayas kennenzulernen. Ja, da wünsche ich viel Spaß dabei, die Yucatanhalbinsel durfte ich mit 23 Jahren schon besuchen.

Robert Kraft – seit 2006, also 10 Jahre bei Ebster Bau, leitet er den Bauhof Bischofshofen. Als gelernter Kunstschlosser gibt es für ihn nichts Unlösbares, was mit Metall oder Maschinen zusammenhängt. Vielleicht nur mit Motorrädern, da hat es ihn heuer schwer erwischt (Oberschenkelhalsbruch).
Neben der Leidenschaft für das Biken (motorisiert) zieht es ihn auf die Berge, vorrangig sein Hausberg, der Frommerkogel im Tennengebirge. Seine Frau als Kreativgeist (hat auch beim Wettbewerb zur Namensfindung PS-Projekt NEU mitgemacht) zeigt ihm, wie ich schon erkannt habe, auch andere Perspektiven. Die Tochter ist schon erwachsen.
Am Beruf schätzt er die Abwechslungsreichheit (von Fließbandarbeit kann man bei uns wirklich nicht sprechen) und die permanente Kommunikation mit vielen Menschen.

Auch beim Rob erstaunliche Wünsche – 1x nach Stalingrad, wo der Großvater gefallen und begraben ist. Danke für die Infos, die ich sehr spannend finde.

(KR)Tom Mooslechner – auch der Tom ist als Chauffeur seit 10 Jahren dabei, nachdem er eigentlich beim Weisofner Glaserer gelernt hat und Kirchenfenster produzierte – wie heilig er dadurch geworden ist, kann ich hier nicht beurteilen. Als klassischer Nebenerwerbsbauer hat er noch andere Sorgen als nur den Hauptberuf. Der Vorteil – die Leidenschaft für Pferde, die sich auch in dem ausdrückt, dass sämtliche Familienmitglieder reiten.
So alt schaut er gar nicht aus, aber ich muss da glaube ich umdenken, der Vater von 3 erwachsenen Kindern ist schon 3-facher Großvater. Aber wenn es nur das wäre – in seiner Tätigkeit als Betriebsrat, später Zentralbetriebsrat und Landesvorstand der GW Bau/Holz bekommt er ab 2017 den Kommerzialrat am Arbeits- u. Sozialgericht verliehen. Und da muss man normal alt sein….

Er schließt sich dem Rob Kraft an, was ihm am Job taugt und hat intelligente und wahrhaft richtige Wünsche für die Zukunft, nämlich „alt werden und glücklich bleiben“. Da gibt es nichts hinzuzufügen!

Gerald „Doc“ Pichler ist seit 16 Jahren bei uns. Ein schwieriger Interviewpartner, ich bin überrascht, dass Irene ihm ein paar Fakten entlocken konnte. Auch der Gerald ist gelernter Elektriker. Seine Frau Birgit und er sind mit 3 Burschen gesegnet, einer davon auf der RedBull-Akademie. Das heißt derzeit, das Leben findet rundum den Fußball statt. Der Laurin hat das Potential, weit zu kommen, die Unterstützung lässt nicht mehr viel Zeit für anderes.

Wie auch bei den anderen oft gehört, mag er an der Tätigkeit bei uns die Vielfalt und die Tatsache, dass jeden Tag was Neues passiert – nb. ob das mir oder den Projektleitern auch immer gefällt, steht auf einem anderen Blatt…
Seine Ziele auch klar und kurz – GESUND bleiben!

Karl „Charly“ Heinz Trinker hat seine eigene Geschichte. Aber dazu später…
Geboren ist er in Tamsweg. Seine Erstausbildung war Einzelhandelskaufmann im Teppichverkauf – heute bin ich mir sicher, das waren fliegende…
Später ist er in unseren Beruf umgestiegen, über die Erwachsenenbildung Lehrbauhof wurde die Maurer- und später die Polierausbildung abgeschlossen.

2002 konnte ich ihn überzeugen, zu uns zu kommen. Jahrelang führte er eine 5-Mann Partie, in der auch sein Bruder Stefan tätig war. Gesundheitlich bedingt (das leidige Rückenthema) musste er als Teamleiter der Partie aufgeben. Einen Wechsel in die Bauhofleitung hat er vorerst ausgeschlagen und ist nach München übersiedelt.
Überraschenderweise stand er Monate später vor mir mit dem Wunsch, es einmal auszuprobieren. Gerne!
Und wie ich es erahnt hatte, seine bewiesene Sauberkeit auf der Baustelle und gutes Organisationstalent waren die besten Voraussetzungen für den Bauhofleiterjob. 7 Jahre übt er diesen nun aus.
Mittlerweile ist er zertifizierte Sicherheitsfachkraft und für die Sicherheitsthemen des Unternehmens zuständig.

Der Preber ist sein Lieblingsziel, Wandern und Bergsteigen dementsprechend seine Hobbies. Nicht zu vergessen, wie wir alle beobachten können, hat er einen grünen Daumen und pflegt mit Hingabe der Bauhofgarten und seine Pflanzenklinik…
Die täglichen Herausforderungen und die permanente Spannung hindern ihn nicht, ständig kreativ zu sein und das Maximum an Werbung an unseren Arbeitsutensilien anzubringen.
Es wird gemunkelt, dass er oft gelb-blaue Träume hat.

Auch er hat einen Lebenswunsch darin, Russland, wo der Opa gefallen ist, zu bereisen. Skandinavien steht auch auf der Liste.
Und mein Favorit – er möchte immer „offen“ bleiben. Ja, neugierig bis ans Lebensende, so stelle ich mir das auch vor.

Sepp Wuppinger wechselte 1996 von der Nachbarwerkstatt Kücher zu uns, der Skandal war natürlich perfekt. No na, dort wurde er auch zum Mechaniker ausgebildet.
Sein Hof ist in Henndorf, eingekreist von Aiderbichl, lediglich er leistet noch Widerstand (da gibt es doch die Geschichte von den Galliern..).
Der Nebenerwerbsbauer arbeitet mittlerweile nur an 3 Tagen die Woche, da der Hof immer mehr Zeit verschlingt.
Gottseidank bleibt da nicht mehr viel Zeit zum Motorradfahren (siehe Kraft…).

Er mag an seiner Tätigkeit die Abwechslung und da ist er ja einer Meinung mit seinen direkten Kollegen.